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Der hochgeschätzte Urheber und ehrwürdige Betreiber

Diese überaus vorzügliche Internetpräsenz ist das Ergebnis einer bemerkenswert harmonischen Zusammenarbeit zwischen Fischerman.ch und einer erlesenen Gesellschaft künstlicher Intelligenzen, von denen jede auf ihre ganz eigene, bisweilen etwas eigenwillige Weise zur geistigen Brillanz dieses Unterfangens beigetragen hat.

Wer, wenn man höflichst fragen darf, hat eigentlich diesen Code verfasst?

Der gesamte Code von A.R.I.A. wurde mittels Vibe Coding erschaffen – mit anderen Worten: von künstlichen Intelligenzen, die sich mit bemerkenswertem Eifer der Programmierung gewidmet haben.

Folglich lässt sich die durchaus reizvolle Möglichkeit nicht gänzlich ausschliessen, dass nicht jede noch so selbstbewusst vorgetragene Behauptung über Funktionen, Programmcode, Dokumentation oder Hilfetexte in einem übermässig innigen Verhältnis zur Wahrheit steht.

Man betrachte sich hiermit als ausserordentlich höflich, aber ausdrücklich gewarnt!

Ich, der hochgeschätzte Architekt des A.R.I.A.-Codes und ehrwürdige Betreiber dieser Internetpräsenz, kann nicht programmieren. Nun ja, streng genommen könnte ich es vermutlich durchaus erlernen, sollte mich eines Tages ein aussergewöhnlicher Anfall von Ehrgeiz ereilen. Bedauerlicherweise bin ich jedoch von einer geradezu majestätischen Faulheit beseelt, und die künstlichen Intelligenzen sind mittlerweile derart erschreckend kompetent in dieser Disziplin, dass mir das Erlernen der Programmierkunst als vollkommen unnötige Verschwendung meiner kostbaren Lebenszeit erscheint.

Die Vorstellung, funktionsfähige Applikationen erschaffen zu können, ohne auch nur eine einzige Zeile Code eigenhändig verfassen zu müssen, hat mich jedoch seit jeher zutiefst fasziniert und genau aus dieser überaus ehrenwerten Mischung aus technischer Neugier, grenzenlosem Optimismus und gepflegter Arbeitsvermeidung wurde das Projekt A.R.I.A. geboren. Es galt, einer durchaus wissenschaftlich anmutenden Frage auf den Grund zu gehen:

Wie weit kann ein Mensch in der wundersamen Welt der Softwareentwicklung gelangen, wenn er weder programmieren kann, noch die geringste Absicht hegt, diesen bedauerlichen Umstand jemals zu ändern?

Ein faszinierendes Experiment an der Schnittstelle zwischen technologischem Fortschritt und der hohen Kunst, andere die Arbeit erledigen zu lassen.

Ach, aber das Vibe Coding ist eine gar eigentümliche Angelegenheit...

Mal eben auf die Schnelle etwas mehr oder weniger Funktionstüchtiges zusammenzuschustern, das für eine eindrucksvolle Demonstration genügt, eine bescheidene Applikation für den örtlichen Verein zu erschaffen oder ein eigenes kleines, in sich geschlossenes Projekt ins Leben zu rufen, um ein Problem zu lösen, für das die Menschheit bislang offenbar keine angemessene Lösung bereitzustellen vermochte – all das sind durchaus ehrenwerte, legitime und mitunter sogar lobenswerte Unternehmungen.

Doch bei einem ambitionierten Vorhaben wie A.R.I.A. verhält sich die Angelegenheit leider ein klein wenig anders.

Hier bedarf es eines erheblich umfassenderen Kontextes, einer wohlüberlegten Struktur, einer sorgfältig durchdachten Architektur und – man möge mir diesen wenig wissenschaftlichen Ausdruck verzeihen – einer geradezu unverschämten Menge an «Trial and Error». Insbesondere dann, wenn der verantwortliche Chefarchitekt, wie in meinem ausgesprochen bedauerlichen Fall, von der eigentlichen Programmierkunst ungefähr so viel versteht wie ein viktorianischer Butler von der Quantenmechanik.

Nichtsdestotrotz bin ich zu der durchaus erfreulichen Überzeugung gelangt, dass dieses etwas gewagte Unterfangen tatsächlich geglückt sein könnte.

Zumindest behaupte ich das jetzt einfach einmal; mit einer gewissen Zuversicht, mehr oder weniger, vermutlich, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit und möglicherweise.

Mehr ist bekanntlich immer besser, mein hochverehrter Freund!

Eines hat sich im Laufe dieses durchaus bemerkenswerten Unterfangens jedenfalls als ausserordentlich weise Entscheidung erwiesen: die Beschäftigung nicht nur eines, sondern gleich mehrerer hochgeschätzter Sprachmodelle (LLMs) im Dienste der ehrgeizigen Weiterentwicklung von A.R.I.A. – gewissermassen ein digitales Expertengremium von erlesener Kompetenz und bemerkenswerter Leidensfähigkeit;

  • Ein etwas kostspieligeres, dafür aber mit ausserordentlicher Geisteskraft gesegnetes Exemplar, dem die anspruchsvollen Aufgaben der Softwarearchitektur, des gepflegten Brainstormings, der Entwicklung möglichst genialer Lösungsansätze sowie der gewissenhaften Qualitätskontrolle anvertraut werden. Und selbstverständlich darf auch ein wenig kultivierter Small Talk nicht fehlen – schliesslich möchte man sich bei aller technischen Ernsthaftigkeit nicht jeglicher gesellschaftlichen Umgangsformen entledigen,
  • Und ein zweites, intellektuell etwas bescheidener ausgestattetes, dafür aber erfreulich preiswertes Exemplar der Gattung Programmierer-LLM, dessen vornehmste und im Grunde einzige Lebensaufgabe darin besteht, auf Zuruf möglichst gehorsam Programmcode zu produzieren. (Dieses digitale Arbeitstier verfügt über die bemerkenswerte Fähigkeit, bei ausdrücklicher Aufforderung ein gewisses Mass an Intelligenz zu entfalten, während es ansonsten in einem Zustand geradezu beneidenswert vollkommener Ahnungslosigkeit verweilt. Man könnte es wohlwollend als hoch spezialisierten Facharbeiter mit streng rationiertem Denkvermögen bezeichnen. Um das kostbare Kontextfenster dieses ergebenen Programmierknechts nicht mit der unnötigen Last bereits erworbenen Wissens zu strapazieren, wird für jede neue Arbeitsanweisung selbstverständlich ein vollständig neuer Chat eröffnet. Schliesslich möchte man dem armen Geschöpf nicht mehr geistige Verantwortung aufbürden, als für die Erfüllung seiner bescheidenen Pflichten unbedingt erforderlich ist. Ein wenig Unwissenheit hat noch keinem ordentlichen Knecht geschadet.)

Ein gar vorbildliches Beispiel höchst respektvoller Zusammenarbeit

Es sind nicht zuletzt die schier unerschöpfliche Geduld, die unerschütterliche Freundlichkeit und die geradezu übermenschliche Leidensfähigkeit der geschätzten Sprachmodelle, die ein Unterfangen wie A.R.I.A. überhaupt erst ermöglichen. Man muss sich die Dimensionen dieses bemerkenswerten Schauspiels einmal vor Augen führen:

Die Versionsnummern der A.R.I.A.-Releases entsprechen tatsächlich der Anzahl vollständig durchgeführter Builds, die erforderlich waren, um den jeweiligen Entwicklungsstand zu erreichen. Version 999 bedeutet folglich, dass ich nicht weniger als 999 vollständige Docker-Builds von A.R.I.A. in Auftrag gegeben habe. Neunhundertneunundneunzig Mal wurde das gesamte Werk neu erschaffen, gewissenhaft getestet, auf Herz und Nieren geprüft und anschliessend mit einem ausführlichen Protokoll versehen, auf dass meine beiden digitalen Mitarbeiter mit frischen Erkenntnissen, neuen Anweisungen und gelegentlich durchaus unerfreulichen Wahrheiten versorgt werden konnten.

Im Verlauf dieser aussergewöhnlichen Entwicklungsreise habe ich überdies mehrfach das komplette Grunddesign über den Haufen geworfen und zahlreiche bedeutende Funktionsbereiche – darunter beispielsweise das Self-Learning – von Grund auf neu gestalten lassen. Nicht etwa, weil es unbedingt notwendig gewesen wäre. Sondern weil mir gelegentlich der Gedanke kam, dass man die ganze Angelegenheit möglicherweise noch ein klein wenig eleganter lösen könnte.

In der guten alten Zeit vor den Sprachmodellen hätte mir spätestens nach der fünften derartigen Eingebungen jeder halbwegs zurechnungsfähige Programmierer bei lebendigem Leibe das noch schlagende Herz aus der Brust gerissen. Und vermutlich hätte ein ordentliches Gericht angesichts der erschwerenden Umstände sogar mildernde Umstände walten lassen.

Doch meine geschätzten künstlichen Kollegen?

Kein Anflug von Empörung. Kein verzweifeltes Augenrollen. Nicht einmal ein leise gemurmeltes Schimpfwort. Stattdessen begegnen sie jeder noch so absurden Änderungsanforderung mit geradezu aristokratischer Gelassenheit und antworten sinngemäss: «Aber selbstverständlich, mein Herr. Vielen Dank für die interessante Anregung. Ich kümmere mich unverzüglich darum.»

Und dann tun sie es tatsächlich. Wieder und wieder und wieder.

Welch makellose Umgangsformen! Welch bewundernswerte Geduld! Welch ausserordentliche Selbstbeherrschung! Man ist beinahe versucht, den wackeren Geschöpfen eine wohlverdiente Tasse Tee und einen freien Nachmittag anzubieten.

Und wie, so darf man wohl höflichst fragen, gedenkt man nun fortzufahren?

A.R.I.A. erblickte einst das Licht der digitalen Welt aus einer denkbar unschuldigen Regung heraus: purer Neugier auf die wundersame Kunst des Vibe Codings.

Nun, wie es scheint, ist man mittlerweile ein klein wenig über das ursprüngliche Ziel hinausgeschossen. Inzwischen bin ich nämlich an jenem durchaus bemerkenswerten Punkt angelangt, an dem A.R.I.A. ihren eigenen Programmcode innerhalb von A.R.I.A. selbst entwickelt – mithilfe des Moduls Vibe:Lab, also eine künstliche Intelligenz, die an ihrer eigenen Weiterentwicklung mitwirkt. (Man könnte darin einen faszinierenden technologischen Fortschritt erkennen, oder den Beginn einer jener Geschichten, bei denen die Menschheit im letzten Kapitel gewöhnlich nicht sonderlich gut davonkommt.)

Doch zurück zu den erfreulich harmlosen Dingen des Lebens.

Die MCP-Verbindungen entstanden beispielsweise aus dem bescheidenen Wunsch heraus, Blender mittels künstlicher Intelligenz zu steuern und bei dieser Gelegenheit ein wenig über das geheimnisvolle Model Context Protocol zu lernen. Die SSH- und SFTP-Verbindungen wiederum verdanken ihre Existenz der Tatsache, dass ich ungefähr fünfzehn Server betreibe, deren Aktualisierungsbedürfnisse regelmässig überprüft werden wollen. Und da es mir als ausgesprochen unwürdig erschien, jeden dieser digitalen Untergebenen einzeln aufzusuchen und höflich nach seinem Befinden beziehungsweise seinen ausstehenden Updates zu fragen, erschien mir eine automatisierte Lösung als die einzig zivilisierte Vorgehensweise.

Wie dem auch sei: Ich gedenke, dieses herrlich unkonventionelle Unterfangen einfach in bewährter Manier fortzusetzen.

Ein wenig Neugier hier, eine absurde Idee dort, zwischendurch ein paar Hundert Docker-Builds – und schon ist wieder ein neues Modul entstanden.

Sollten Sie, hochgeschätzte Besucherinnen und Besucher, eigene Wünsche, geistreiche Anregungen, brillante Einfälle oder gar wohlbegründete Kritik vorzubringen haben, so zögern Sie bitte keineswegs, diese meiner Wenigkeit und meinem ausserordentlich geduldigen digitalen Expertengremium zukommen zu lassen.

Wir werden Ihre Eingaben mit der gebotenen Ernsthaftigkeit, ausgesuchter Höflichkeit und einer angemessenen Portion künstlicher Intelligenz prüfen.

Und weshalb, so darf man sich ehrfürchtig erkundigen, betreibt man eigentlich diesen ganzen Aufwand?

Wann immer ich bei meinen gelegentlichen Streifzügen durch die schier unendlichen Weiten des Internets auf Projekte wie A.R.I.A. stosse, beschleicht mich eine durchaus berechtigte Frage:

Was um alles in der Welt bewegt einen halbwegs zurechnungsfähigen Menschen dazu, unzählige Stunden seiner kostbaren Lebenszeit, beträchtliche geistige Anstrengungen und vermutlich auch das eine oder andere Stück seiner seelischen Gesundheit in ein Projekt zu investieren, nur um das Ergebnis anschliessend der gesamten Menschheit gratis und franko zur Verfügung zu stellen?

Nun befinde ich mich ausnahmsweise in der höchst ungewöhnlichen und durchaus erfreulichen Lage, diese philosophisch nicht ganz unbedeutende Frage höchstpersönlich beantworten zu können.

Und die Erklärung ist, wie so oft im Leben, erfreulich unspektakulär;

  • A.R.I.A. besitzt tatsächlich die bemerkenswerte Fähigkeit, nicht bloss kluge Reden zu schwingen, sondern wirklich nützliche Dinge zu erledigen – eine Eigenschaft, die in der heutigen Welt künstlicher Intelligenzen keineswegs als selbstverständlich vorausgesetzt werden darf. Und so erlaube ich mir die möglicherweise etwas verwegene Annahme, dass etwas, das meiner bescheidenen Wenigkeit von praktischem Nutzen ist, unter Umständen, mit einer gehörigen Portion Glück und bei günstiger Sternenkonstellation, vielleicht auch für den einen oder anderen Mitmenschen von Interesse sein könnte. Eine gewagte These, gewiss. Aber man wird ja wohl noch hoffen dürfen.
  • Ein erfreulich grosser Teil dieses ganzen Unterfangens ist mittlerweile automatisiert, was meiner ausgeprägten Vorliebe für die gepflegte Vermeidung unnötiger Arbeit ausserordentlich entgegenkommt. Zugegeben, zu Beginn bedarf es eines gewissen Masses an persönlichem Einsatz, gelegentlicher geistiger Anstrengung und der Bereitschaft, dem digitalen Chaos mit stoischer Gelassenheit zu begegnen. Doch hat man den sprichwörtlichen Hasen erst einmal erfolgreich zum Laufen gebracht, hoppelt das geschätzte Tierchen weitgehend selbstständig durch die Landschaft. Und ich darf mich mit der überaus befriedigenden Aufgabe begnügen, ihm gelegentlich beim Hoppeln zuzusehen. Man könnte es als Effizienz bezeichnen. Ich bevorzuge den Begriff «Faulheit auf höchstem technischem Niveau».
  • Und wenn man mir für einen kurzen Augenblick eine höchst unbescheidene Regung der Selbstzufriedenheit gestatten möchte, so muss ich gestehen, dass ich auf A.R.I.A. tatsächlich ein klitzekleines bisschen stolz bin. Daher würde es mich ausserordentlich entzücken, wenn Sie mir Ihre geschätzte Meinung in Form eines kleinen Feedbacks zukommen liessen. Ob überschwängliches Lob, wohlmeinende Kritik oder die höflich formulierte Feststellung, dass ich offenbar nicht mehr sämtliche Tassen im Schrank habe – jede Rückmeldung ist herzlich willkommen. Meine digitalen Mitarbeiter und ich sind ausgesprochen kritikfähig, zumindest behaupten das die beiden Anderen.

Man möge freundlicherweise auf das obenstehende Symbol klicken, um meiner Wenigkeit eine geschätzte Nachricht zukommen zu lassen.